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Feierliche Siegerehrung mit
Justizminister
Dr.
Holger Poppenhäger als Schirmherr des Großmeisterturniers
übergab persönlich die Siegerschecks nebst Pokal. In einem
gemeinsamen Gruppenfotos stellten sich alle Teilnehmerinnen
nebst Politprominenz der Presse. Weitere Fotos in der
offiziellen Turnierbildergalerie. |
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Elena Boric gewinnt das 1.
Frauengroßmeisterturnier von Erfurt
Mit 6,5 Punkten und der
besseren Feinwertung verwies sie Martha Michna und Irina
Zakurdjaeva (beide ebenfalls mit 6,5 Zählern) auf die Plätze
2 und 3. Alle Partien, Ergebnisse, Endtabellen und Fotos
sind bereits online. Ein Abschlussbericht folgt in kürze.
Hier mal alle 45 Partien zusammengefasst in einer
PGN zum download. |
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9. Runde |
Pünktlich 11 Uhr gaben das
Schiritandem Deventer/Müller die Partien der 9. Runde frei.
Nach fast 2 Stunden und 22 Zügen trennten sich Troyke und
Jussupow nach Zugwiederholung Remis. Das Duell der beiden
Elanas gewann die Wahlmünchnerin Levushkina. Joanna
Dworakowska siegt gegen die deutsche Jugendmeisterin Filiz
Osmanodja. Die gespielten Partien sind bereits verfügbar
(Link).
Christian Troyke Thüringer
Blitzmeister
Zeitgleich zur 9. Runde fanden im Nebenraum die Thüringer
Blitzeinzelmeisterschaften der Männer statt. Hier
die Endtabellen zur Meisterschaft, an der 18
qualifizierte Teilnehmer sich einfanden. Favorit Troyke
gewann das Turnier vor Siebart und Hermannsdörfer. |
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Michna
gewinnt
Blitzturnier |
Am Freitagabend wurde ein
kleines Blitzturnier durchgeführt. Einige Damen stellten
sich der örtlichen Schachelite. Martha Michna siegte vor
Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler und Stephan Holzschuh.
Die
Endtabelle ist nun verfügbar. |
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| 8. Runde
gespielt |
Die
Runde
8 ist gespielt. Alle Partien der 8. Runde sind verfügbar (Link).
Die Bildergalerie wird täglich erweitert (Link). |
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| Elena Boric
vorn nach Runde 7 |
Die siebente Runde brachte wieder ein Novum. Alle Partien
dauerten in der fünften Stunde noch an! Die Frauen schenkten
sich wieder einmal gar nichts. Die Führende Elena Boric war
eigentlich schon geschlagen, als Filiz Osmanodja einen
ganzen Turm ohne Not einstellte. Nationalspielerin Marta
Michna kommt immer besser in Fahrt und siegte jetzt viermal
hintereinander. Kurios verliefen Troyke-Endress und
Levushkina-Jussupow. Beide Partien konnten nach meiner
Einschätzung jederzeit auch völlig anders enden. Einzig die
Partie Dworakowska-Sharevich (0-1) hatte einen insgesamt
logischen Verlauf genommen und in Anna Sharevich einen
verdienten Sieger gefunden.
Die Ergebnisse der
Runde 7 stehen fest. Alle Partien sind online (Link). |
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Hoher Besuch beim Turnier. Ex-Nationalspieler der DDR,
Joachim Franz aus Erfurt besuchte am Donnerstag die Frauen.
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| Partien zum
nachspielen |
Partien der Runde 5 und 6 sind nun online (Link).
Hier die Partie Michna - Troyke kommentiert von E. Pähtz (Link). |
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Bericht
zur
5. Runde |
(bv) Viele der Partien
wurden heute eher verhalten angelegt. Vielleicht setzt
bereits zur Halbzeit das Taktieren ein, vielleicht
wollen aber auch die erfahrenen Großmeisterinnen ihren
jugendlichen Kontrahentinnen keine Möglichkeit zu
taktischen Scharmützeln einräumen. An vier der fünf
Bretter sitzt jeweils eine WGM mit Weiß gegen eine
Deutsche Nachwuchsspielerin mit Schwarz. Nach einer
Stunde Spielzeit gerät Anna Endress in einer als harmlos
geltenden Variante des c3 Sizi unter Druck und muss die
Qualität abgeben. Vielleicht kann sie den d4 Isolani im
Gegenzug belagern und erobern. Im Spitzenkampf zwischen
Joanna Dworakowska und Irina Zakudjajeva setzt die Polin
mit g2-g4 voll auf Attacke. Immerhin liegt sie einen
halben Zähler zurück und könnte einen Sieg vorausgesetzt
weiter nach vorn rücken. Anna Sharevich möchte die
punktlose Filiz Osmanodja als Punktelieferant nutzen.
Hoffentlich erhält die Dresdnerin heute endlich mal den
verdienten Lohn für ihre guten Stellungen. Marta Michna
hat gegen Doreen Troyke ebenfalls einen Sturmtrupp nach
vorn beordert. Hier übernimmt der h-Bauer die Rolle des
Mauerbrechers. Elena Boric spielt gegen Katja Jussupow
fast so ähnlich, wie Katja manchmal selbst eröffnet. Sie
sollte sich also gut auskennen. Hier hat der f-Bauer von
Elena die Mittellinie überschritten.
In dieser Partie gewann Elena zwar eine
Figur, die Kompensation von Katja ist jedoch nicht zu
unterschätzen. IM Christian Troyke unterstützte heute
seine Doreen bei ihrer Partie gegen Marta. Leider half
die Anwesenheit wenig, da Marta alle Figuren zum
Mattangriff in Stellung gebracht hatte. Filiz verlor
ebenso, wie Katja. Im Spitzenkampf konterte Irina Joanna
geschickt aus.
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Uwe Bönsch
in
Erfurt |
(bv) Zur vierten Runde waren einige
prominente Zuschauer angereist. Bundestrainer Uwe Bönsch
machte sich vor Ort ein Bild vom Turnier. Allgemein
lobte er die Erfurter Initiative fürs Frauenschach.
Besonders positiv strich er die Kampfbereitschaft und
die Kompromisslosigkeit aller zehn Teilnehmerinnen
heraus. Sein spezielles Augenmerk war nach der Absage
von Elisabeth Pähtz auf Deutschlands Nr. 2, Marta Michna
aus Hamburg gerichtet. Nach einer wechselvollen Partie
besiegte sie Filiz Osmanodja aus Dresden. Das
schachliche Niveau überzeugt mich noch nicht
vollständig, einzügiges Matt übersehen, einige
Einsteller und eine hohe Fehlerquote sind vielleicht
auch auf das Wetter zurückzuführen.
Von den ausgezeichneten Spielbedingungen im Hotel
Radisson Blu überzeugten sich gestern ebenfalls IM
Joachim Brüggemann (Erfurter SK), IM Thomas Casper (ESK)
und Kristin Müller Ludwig (mit Tochter Helena vom
Ausrichter SV Medizin Erfurt).
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(bv)
Troyke-Levushkina 1:0
Elena Levushkina Frauen GM aus
München musste heute gegen die Erfurterin Doreen Troyke
die Niederlage quittieren. Ausgerechnet kurz nach der
Zeitnot im 42 igsten Zug knallte Doreen ihren Springer
in die c-Linie. Obwohl ihn zwei gegnerische Figuren
schlagen konnten, führte diese Operation zu
spielentscheidenden Materialvorteil.
Uwe Bönsch war heute zu
Besuch in Erfurt, schaute in die Partie
Troyke-Levushkina ... siehe Bild links.
Das Match
Zakurdjaeva-Osmanodja aus Runde 2 wurde von David
Lobzhanidze kommentiert (Link).
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(bv) Zum
Frauenturnier konnten wir einen prominenten "Kiebitz"
begrüßen. Nationalspielerin Elisabeth Pähtz (siehe Foto
links) besuchte "ihr Turnier". 2009 hatte sie bei einem
Simultan im Radisson Blu die Idee eines Frauen
Großmeisterturnieres entwickelt. Der Hoteldirektor des
Radisson Blu, Herr Lutwin Wehr und der Thüringer
Justizminister, Dr. Holger Poppenhäger nahmen die Anregung
dankbar an. Der Deutsche Schachbund e.V. übernahm die
Einladung der ausländischen Spielerinnen und
Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler wurde mit der
Organisation betraut. Die Ausrichtung liegt in den Händen
des SV Medizin Erfurt, namentlich bei seinem Vorsitzenden
Hartmut Seele. Der Leistungssportreferent des DSB, Klaus
Deventer fungiert als Hauptschiedsrichter. Leider musste
Elisabeth Pähtz ihre Teilnahme am Turnier aus Termingründen
absagen. Der Deutsche Schachbund erhofft sich vom Turnier
einen Trainingseffekt in Richtung Schacholympiade im
September und ich wünsche mir für meine Kader die eine oder
andere internationale Titelnorm. Gut gestartet ist Anna
Endress, die Katja Jussupow mit Schwarz besiegen konnte.
Lokalmatadorin Doreen Troyke startete mit einem Remis ins
Turnier. |
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(bv) Frau
Birgit Pelke, Vorsitzende des Stadtfachausschusses Sport
von Erfurt und Mitglied des Landtages Thüringen
eröffnete pünktlich 14.30 Uhr das 1. Erfurter Frauen
Großmeisterturnier. Sie freute sich besonders, dass
damit der Sportkalender der Stadt Erfurt um eine weitere
Attraktion reicher geworden ist. Hartmut Seele (siehe
Foto links), 1. Vorsitzender des gastgebenden Vereins SV
Medizin Erfurt begrüßte die Teilnehmerinnen in einer
kurzen Ansprache. Gespielt wird in den klimatisierten
Salons des Hotel Radisson im 17. Stock.
Nach der
Auslosung wurde zur Runde 1 Platz genommen und das
Turnier konnte beginnen. Die ersten Bilder sind bereits
online (Link).
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Schiedsrichter
Organisation |
Klaus Deventer fungiert als Hauptschiedsrichter und Jürgen
Müller aus Königshofen ist sein Vize. Die Organisation hat
Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler und SV Medizin
Erfurt-Vorstand Hartmut Seele übernommen. |
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Turniermodus
Bedenkzeit |
Es wird ein
Rundenturnier (jeder gegen jeden) gespielt.
Gespielt wird nach FIDE-Bedenkzeit (Fischermodus) 90 min für
40 Züge und 30 min für den Rest der Partie, plus 30 Sekunden
pro Zug. Erscheint eine Spielerin erst nach Rundenbeginn, so
führt das nicht zum Partieverlust, sondern die verstrichene
Zeit geht zu ihren Lasten. Remis-Angebote sind erst nach dem
Zug 30 zulässig. (Olympiaregel) |
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| Webseite |
Die Gestaltung der
Turnierwebseite hat kurzfristig Klaus Steffan aus Pegnitz /
Oberfranken übernommen.
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